| DOI: | https://doi.org/10.37307/j.2194-1823.2026.74 |
| Lizenz: | ESV-Lizenz |
| ISSN: | 2194-1823 |
| Ausgabe / Jahr: | 74 / 2026 |
| Veröffentlicht: | 2026-04-22 |
Wer Sprachen lehrt, baut Brücken zu neuen (Sprach-)Welten, und wer Sprachen lernt, betritt Welten, die nicht durch die vier Wände eines Klassenzimmers begrenzt sind. Neben Unterrichtsräumen eröffnen außerinstitutionelle Lernorte, digitale Technologien und alternative Methoden zahlreiche Chancen für einen abwechslungsreichen, vielfältigen Sprachunterricht.
Virtuelle Austausche sind ein vielfältiges und flexibles digitales Unterrichtssetting für den Fremdsprachenunterricht und die Ausbildung angehender Fremdsprachenlehrender. Sie ermöglichen Lernenden und Lehrenden, über Landesgrenzen hinweg miteinander digital in Kontakt zu treten und voneinander zu lernen. Sie bilden Brücken zwischen unterschiedlichen Ländern, Sprachen und Zielgruppen.
Mit der App Actionbound können Lernende mit ihren Handys in ihrer Stadt eine digitale Stadtrallye durchführen und offene sowie geschlossene Aufgaben vor Ort bearbeiten. Die Rallye befasst sich mit dem Schwerpunktthema »Wohnen in Deutschland – Mobilitätskonzepte«, welches für das Deutsche Sprachdiplom Stufe II (DSD II) relevant ist. Sie wurde in Ljubljana (Slowenien) durchgeführt, ist jedoch leicht an andere Städte und Schulen anpassbar.
Raus aus dem virtuellen Unterrichtsraum und rein in eine »authentische« Gesprächssituation: Aus einem Café wird ein Sprachcafé und damit ein vielfältiger und komplexer Lernort für sprachliche oder interkulturelle Dynamiken auf verschiedenen Ebenen. Damit werden Perspektivwechsel, das Lernen voneinander sowie das Kennenlernen plurizentrischer, dialektaler und regionaler Aspekte des deutschen Sprachraums ermöglicht.
Wie sieht eine Vorbereitung auf eine Migration nach Deutschland aus, bei der die Lernenden in einer Gruppe Sachen tatsächlich in die Hand nehmen und dabei ihren Weg selbst entdecken? Wie können Lerninhalte handlungsorientiert vermittelt werden, wobei die Lernenden echte Emotionen erleben? Wir werfen einen Blick in unseren selbst konzipierten Escape-Room für indische Pflegekräfte.
Im Klassenzimmer und zeitgleich in der Schwimmhalle? Die von uns entwickelte 360°-Tour bietet die Möglichkeit, den Lernort Schwimmhalle individuell zu erkunden und sprachlich zu erschließen. Der Beitrag zeigt den Mehrwert von 360°-Technologien in Lehr-Lernszenarien auf und ermutigt Lehrende, virtuelle außerschulische Lernumgebungen in ihrem spezifischen Bildungskontext zu nutzen und zu integrieren und vielleicht sogar auch selbst zu erstellen.
Deutsch bleibt gefragt – doch vielerorts sinkt die Lust, eine Fremdsprache zu lernen. Die Generation Z (geboren zwischen 1995 und 2010) erlebt häufiger Stress und mentale Belastung. Gefragt sind daher sinnstiftende, praxisnahe Formate und Balance. Der Beitrag stellt einen DaF-Kurs vor, der Philosophie mit Qi-Gong, Meditation und Selbstverteidigung verbindet – und so Sprache und Resilienz stärkt.
Wir schreiben das Jahr 2050. In der deutschen Auslandschule in Sao Tomé und Principe ist die deutsche Sprache die Lingua Franca, Mehrsprachigkeit ist an dieser Schule Alltag. Einige Fächer werden in Präsenz vermittelt, andere vollständig online. Der Unterricht speziell für Deutsch als Fremdsprache findet hybrid statt, einige Lernende sind vor Ort, andere nehmen mit ihren Avataren teil. Dieser fiktionale Text begleitet Lernende, die Lehrkraft und eine Praktikantin während eines Tages.
Digitale interaktive Geschichten sorgen für Motivation und Abwechslung im DaF-Unterricht und können zum Ausbau von Lese- und Schreibkompetenzen beitragen. Hier wird die interaktive Geschichte für Deutschlernende »Mein neues Leben« vorgestellt, eine im Rahmen der Goethe-PASCH-Arbeit entwickelte und kostenlos zur Verfügung stehende interaktive Coming-of-Age-Geschichte, und erläutert, wie dieses Leseprojekt erfolgreich im Unterricht eingesetzt werden kann. Zudem wird aufgezeigt, wie man selbst multimediale, interaktive Geschichten mittels des kostenlosen Editors »Twine« erstellen kann.
Performatives Lernen ist eine Lernform, in der Lernende in eine Rolle treten, die sie unterschiedlich füllen und auch an unterschiedlichen Orten realisieren können. Dabei handelt es sich nicht um spontanes Agieren, sondern um geplante Lernphasen, in denen Lernende Rollen, Texte und Präsentationsformen vorstellen. Diese haben sie zuvor im Unterricht entwickelt und eingeübt.
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